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Ein Betriebskonzept mit 2-Stunden-Takt.
Ausgerichtet am aktuellen Fahrplan der WALDBAHN wird für die Bahnstrecke Gotteszell - Viechtach zunächst ein Zweistundentakt vorgeschlagen. Zum Umstieg in Gotteszell besteht bereits ein moderner Bahnsteig, wo Reisende aus und nach Viechtach auf kurzem Weg in die WALDBAHN umsteigen können. Dazu müssen Züge aus Viechtach zur Minute ‘15 ankommen und zur Minute ‘35 zurückkehren. Reisende von und nach Deggendorf/Plattling haben so nur 2 bis 4 Minuten Wartezeit. Reisende von und nach Zwiesel bzw. Bayerisch Eisenstein müssen 15 oder 17 Minuten auf ihren Anschlusszug warten. Damit ist der Takt vorbestimmt. Da das erwartete Reisendenaufkommen derzeit noch nicht genau beziffert werden kann, wird zunächst ein 2-Stunden-Takt mit täglich je neun Fahrten vorgeschlagen (siehe Tabelle unten). Das erste Zugpaar am Morgen fährt, angepasst an den bestehenden Fahrplan, zu leicht abweichenden Zeiten. Unterwegs halten alle Züge außer in Teisnach auch in Ruhmannsfelden. An den anderen Stationen Patersdorf, Gumpenried-Asbach, Böbracher Tunnel, Nussberg-Schönau, Gstadt und Schnitzmühle wird nur auf Anforderung der Fahrgäste gehalten. Übrigens: Die Züge der WALDBAHN verkehren zwischen Zwiesel und Grafenau ebenfalls alle zwei Stunden. Für einen 1-Stundentakt wären mindestens ein zweites Fahrzeug und weitere Infrastruktur- Maßnahmen (Weichen, Signale) erforderlich. .
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Viechtach
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5:05
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6:40
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8:40
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10:40
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12:40
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14:40
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16:40
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18:40
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20:40
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Teisnach
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5:25
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7:00
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9:00
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11:00
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13:00
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15:00
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17:00
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19:00
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21:00
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Gotteszell
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5:40
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7:15
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9:15
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11:15
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13:15
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15:15
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17:15
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19:15
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21:15
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Gotteszell
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5:50
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7:35
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9:35
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11:35
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13:35
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15:35
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17:35
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19:35
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22:35
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Teisnach
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6:05
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7:50
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9:50
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11:50
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13:50
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15:50
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17:50
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19:50
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22:50
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Viechtach
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6:25
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8:10
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10:10
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12:10
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14:10
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16:10
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18:10
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20:10
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23:10
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Schneller und einfacher geht’s nicht.
Die Gesamtfahrzeit von Gotteszell nach Viechtach betrug bei einer Probefahrt mit einem Triebwagen der WALDBAHN am 20. Juni 2009 (abzüglich der Wartezeit in Teisnach) 35 Minuten. Wenn einzelne Bahnübergänge mit Halbschranken ausgerüstet werden, können die bisherigen Langsamfahrstellen im Schritttempo ganz entfallen. Eine Fahrzeit von nur noch 30 Minuten ist damit durchaus realistisch. Der schnellste Linienbus braucht heute genau so lang. Voraussetzung für kurze Fahrzeiten sind aber spurtstarke Triebwagen, wie der RegioShuttle RS1 der WALDBAHN. Der gezeigte Fahrplan ist ideal geeignet für die Herstellung von Anschlussverbindungen in Plattling. Von der WALDBAHN kann direkt in ICE nach Wien und Frankfurt bzw. Hamburg sowie in den Regionalexpress Richtung München umgestiegen werden. Der links unten veröffentllichte Fahrplanentwurf orientiert sich am Zusammentreffen der ICE in Plattling zur jeweils vollen geraden Stunde, also z.B. um 12 und 14 Uhr. Mit Einführung des vertakteten Verkehrs auf den Strecken im Bayerischen Wald 1996 hat sich die Zahl der Züge und der damit verbundenen Leistung an Zugkilometern rund verdoppelt. Ebenso positiv hat sich die Zahl der Reisenden entwickelt. Damit wird klar, dass ein schlechtes Angebot von nur drei Zügen pro Tag, wie bei der Regentalbahn 1990, keine ausreichende Nachfrage hervorruft. Auch die modernen Züge der WALDBAHN bieten sehr hohen Komfort für Fahrgäste. Niedrige Einstiege, komfortable Sitze und große Beschleunigung sind nur einige der besonderen Merkmale. Anders als die alternativ verkehrenden Reisebusse können Triebwagen Fahrräder, Rollstühle oder Kinderwagen ebenso transportieren wie sperriges Gepäck von Urlaubsreisenden. Der Bus erhält wenig Akzeptanz und sollte seine Stärke dort ausspielen, wo er gebraucht wird: als ein Zubringer von und zu den Haltestellen der WALDBAHN. Für die Linie Gotteszell - Viechtach bedeutet dies, dass bisherige Verbindungen zum Vorteil der Fahrgäste neu geordnet werden müssen. Nur für die Beförderung der Schüler bleibt der Bus der Hauptverkehrsträger.
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