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Die Politik hat Weichen gestellt.
Alle Städte und Gemeinden entlang der bestehenden Eisenbahn profitieren von "ihrer" WALDBAHN in entscheidender Weise, ohne dass dies für sie selber signifikante Kosten verursacht! Notwendig ist lediglich der gemeinsame politische Wille, der über lokale Interessen hinaus bei der Bayerischen Staatsregierung deutlich vorzubringen ist. Ausgehend von einer kommunalpolitischen Initiative und mit Unterstützung des Vereins Wanderbahn haben sich am 20. Juni 2009 rund 70 politische Mandatsträger aus der Region zu einer Fahrt von Viechtach nach Gotteszell zusammengefunden. Nach einer etwa einstündigen Präsentation zeigten sich die Teilnehmer begeistert von den Perspektiven ihrer Bahnstrecke. Staatsminister Helmut Brunner unterstützt das Vorhaben ebenso wie MdB Ernst Hinsken, Landrat Heinz Wölfl, Vizepräsident der Fachhochschule Professor Dr. Sperber, Bürgermeister, Kreisräte, Gemeinderäte und Vorsitzende der Fraktionen. Einzigartig in Bayern während des laufenden Bundestagswahlkampfes 2009 kam es zu einer Partei übergreifenden Übereinkunft, um für dieses Projekt gemeinsam zu kämpfen. Hierfür hat es in allen politischen Gremien Resolutionen pro Bahnstrecke Gotteszell - Viechtach gegeben. Auch lagen in den Orten an verschiedenen Stellen Unterschriftslisten aus, in denen die Bürger ihren Willen erklären konnten. Weitere Maßnahmen zur Unterstützung dieses Zieles sind in Vorbereitung. Wichtig ist der Hinweis, dass es sich bei diesem Vorhaben nicht um Reaktivierung einer stillgelegten Bahnlinie handelt. Entsprechende Behauptungen des Pressesprechers des Bayerischen Wirtschaftsministeriums sind daher nicht richtig und zeigen leider, wie wenig man in München die spezifischen Besonderheiten unserer Eisenbahnen im Bayerischen Wald kennt. So wie die Ballungsräume ihre S-Bahnen ausgebaut erhalten oder ein “München-Nürnberg-Express” stündlich zwischen den beiden Großstädten hin und her braust, genauso haben auch unsere Bürger ein Anrecht auf modernen Bahnverkehr!
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